Psychische
Gesundheit
InfoMediaVerlag
 
[ Übersicht ] Burnout

«Burnout»
Innerbetriebliche Präventionsstrategien

Kaeding • Resch


2. überarbeitete Auflage, Ausgabe August 2011, 68 Seiten
ISBN: 978-3-935116-57-2


Preis: 9,60 EUR

[ Übersicht]

In einer Zeit der Verdichtung von Informationen und Zeitvorgaben in der Arbeitswelt gestalten sich Ansprüche an den arbeitenden Menschen in einer neuen Art und Weise. Psychische Faktoren gewinnen eine andere Bedeutung. In gleichem Zuge tauchen neue Begrifflichkeiten auf, die scheinbar in aller Munde sind, aber einer Klärung bedürfen. 

Aus diesem Grunde sei mit dieser Broschüre eine Handlungshilfe für diejenigen betrieblichen Akteure vorgelegt, die sich mit dem Begriff „Burnout“ konfrontiert sehen und die der Burnout-Problematik präventiv entgegenwirken wollen. 

Mit „Burnout“ bezeichnete der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger 1974 in den USA eine spezifische Form von Motivationsverlust. In diesem Industrieland hatte es sich gezeigt, dass Menschen, die ursprünglich für ihre Arbeit „gebrannt“ hatten, scheinbar plötzlich antriebslos wurden und somit als „ausgebrannt“ bezeichnet wurden. Solche Untersuchungen werden nach wie vor durchgeführt und in führenden Industrieländern im Zusammenhang mit Stress betrachtet. Definitionen und Ursachen für das Erscheinungsbild „Burnout“ konnten benannt werden. 

Der Begriff „Burnout“ steht in unmittelbarem Zusammenhang zum Strukturwandel in der Arbeitswelt. Arbeitsanforderungen, Arbeitsorganisation, das Stresserleben des Einzelnen brachten es mit sich, dass diese Problematik weltweit thematisiert wird. 

Es liegt nunmehr umfangreiches Wissen zu diesem Syndrom vor. Diese Erkenntnisse sollen genutzt werden, um eine wirksame Präventionsarbeit gegen Burnout zu organisieren. Burnout-Fälle im Betrieb müssen nicht mehr hingenommen werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Burnout: Ursachen – Entstehung – Folgen
1.1 Was ist Burnout?
1.2 Objektive Faktoren, die zu Burnout führen können
1.3 Subjektive Faktoren, die zu Burnout führen können
1.4 Salutogenese: Schutz gegen Burnout
1.5 Ansatzpunkte zur Prävention

2. Burnout-Prävention und betriebliche Gefährdungsbeurteilung
2.1 Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen als Fremd- und Selbsteinschätzung
2.2 Unterstützung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen durch eine Analyse salutogener betrieblicher Faktoren
2.3 Vorgehen bei der Prävention gegen Burnout

3. Beispielhafte Präventionsstrategien für Burnout-gefährdetes betriebliches Personal
3.1 Führungskräfte und betriebliche Ausbilder
3.2 Betriebsratsmitglieder
3.3 Außendienstmitarbeiter, Verkäufer
3.4 IT-Beschäftigte und Beschäftigte des Verwaltungs- und Bürobereiches
3.5 Teilzeitkräfte und Frauen
3.6 Leiharbeitnehmer, Neulinge und Auszubildende
3.7 Rettungskräfte, Feuerwehr und Suchthelfer
3.8 Ableitung eines modellhaften Ansatzes für die Prävention gegen Burnout

4. Unternehmenskultur beim Umgang mit Betroffenen

5. Prävention gegen und Bewältigung von Burnout im modernen Gesundheitsmanagement

6. Literaturverzeichnis 

Die Autoren:

Dr. Astrid Kaeding, Diplom-Philologin, geb. 1961 in Ebersbach. 1985-2001 wissenschaftliche Assistenz und Lehrkraft an den Hochschulen Güstrow, Neubrandenburg (FH), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald,
anschließend: Dozentin der Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Bildungsstätte „Haus Schierke“,
Leiterin eines Fachbereiches zur Seminarfortentwicklung. Leiterin von 2 Seminararbeitskreisen: „Prävention gegen Burnout“ und „Betriebliche Ausbilder, Referendare und Berufsschullehrer“,
in diesem Zusammenhang u.a. Entwicklung und Durchführung eines Seminars „Burnout-Prävention“ und Autorin der gleichnamigen Broschüre 

Dr. Martin Resch, Diplom-Psychologe, geb. 1955 in Freiburg im Breisgau. Studium der Psychologie in Berlin. 
Geschäftsführer der CARO Computer Arbeit Dienstleistungsgesellschaft mbH in Hamburg (www.caro-gmbh.de) und dort zuständig für die Analyse psychischer Belastung in der Arbeit nach § 5 ArbSchG und § 3 BildscharbV, für Projekte zur Gesundheitsförderung und für die Beratung zum Aufbau eines umfassenden Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements. 
Regelmäßige Trainer- und Beratertätigkeit für verschiedene Bildungsträger sowie für private und öffentliche Betriebe, u.a. zu Themen Stress, Burnout, Sucht und Konfliktmanagement. Lehrbeauftragter der Universitäten Hamburg und Flensburg, Referent für die Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft und die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft. 
Gleichzeitig in eigener Praxis in Seevetal bei Hamburg tätig als Therapeut für Paare, Familien und Kinder sowie als Supervisor und Coach im Profit- und Non-Profit-Bereich.