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«Burnout»
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In einer Zeit der Verdichtung von Informationen und Zeitvorgaben in der Arbeitswelt gestalten sich Ansprüche an den arbeitenden Menschen in einer neuen Art und Weise. Psychische Faktoren gewinnen eine andere Bedeutung. In gleichem Zuge tauchen neue Begrifflichkeiten auf, die scheinbar in aller Munde sind, aber einer Klärung bedürfen. Aus diesem Grunde sei mit dieser Broschüre eine Handlungshilfe für diejenigen betrieblichen Akteure vorgelegt, die sich mit dem Begriff „Burnout“ konfrontiert sehen und die der Burnout-Problematik präventiv entgegenwirken wollen. Mit „Burnout“ bezeichnete der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger 1974 in den USA eine spezifische Form von Motivationsverlust. In diesem Industrieland hatte es sich gezeigt, dass Menschen, die ursprünglich für ihre Arbeit „gebrannt“ hatten, scheinbar plötzlich antriebslos wurden und somit als „ausgebrannt“ bezeichnet wurden. Solche Untersuchungen werden nach wie vor durchgeführt und in führenden Industrieländern im Zusammenhang mit Stress betrachtet. Definitionen und Ursachen für das Erscheinungsbild „Burnout“ konnten benannt werden. Der Begriff „Burnout“ steht in unmittelbarem Zusammenhang zum Strukturwandel in der Arbeitswelt. Arbeitsanforderungen, Arbeitsorganisation, das Stresserleben des Einzelnen brachten es mit sich, dass diese Problematik weltweit thematisiert wird. Es liegt nunmehr umfangreiches Wissen zu diesem Syndrom vor. Diese Erkenntnisse sollen genutzt werden, um eine wirksame Präventionsarbeit gegen Burnout zu organisieren. Burnout-Fälle im Betrieb müssen nicht mehr hingenommen werden. Inhaltsverzeichnis: 1. Burnout: Ursachen –
Entstehung – Folgen 2. Burnout-Prävention
und betriebliche Gefährdungsbeurteilung 3. Beispielhafte
Präventionsstrategien für
Burnout-gefährdetes betriebliches Personal 4. Unternehmenskultur beim Umgang mit Betroffenen 5. Prävention gegen und Bewältigung von Burnout im modernen Gesundheitsmanagement 6. Literaturverzeichnis Die Autoren: • Dr. Astrid Kaeding,
Diplom-Philologin, geb. 1961 in Ebersbach. 1985-2001 wissenschaftliche
Assistenz und Lehrkraft an den Hochschulen Güstrow,
Neubrandenburg (FH), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, • Dr.
Martin Resch, Diplom-Psychologe, geb. 1955 in Freiburg im Breisgau. Studium der Psychologie in Berlin.
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